Rezension One – Die einzige Chance

Bewertung:One - Die einzige Chance

🙂 🙂 🙂

Allgemeine Infos:

Preis (gebundene Ausgabe) : 16,99€

Seitenzahl: 400

Verlag: Fischer Sauerländer

Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2013

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Inhalt (Klappentext):

Kurz nach seinem Abitur reist Samuel in sein Heimatland Deutschland. Jedoch ist hier eine politische Revolution in vollem Gange. Die Handynetzte funktionieren nicht mehr, öffentliche Verkehrsmittel sind außer Betrieb und Demonstrationen werden brutal niedergeschlagen. Er wird Zeuge eines Mordes, doch dann trifft Samuel auf Fabienne, die der Protestbewegung angehört, die der Grund für die Revolution ist.

Cover:

Ich finde das Cover ist zwar passend zum Buch, jedoch wäre es wahrscheinlich nicht das Buch, das mir in einer Buchhandlung als erstes ins Auge springen würde. Trotzdem gefällt es mir recht gut, auch wenn es mich stark an das Cover von „Der Tomorrow Code“ von Brian Falkner erinnert.

Erster Satz:

Es war nicht leicht gewesen, unbemerkt auf die Insel zu kommen.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und zieht einen gleich von Beginn an in die Geschichte rein. Es werden am Anfang viele Fragen aufgeworfen, die einen dazu bringen weiter lesen zu wollen, da man die Antwort finden will. Die Spannung wird auch über die Geschichte hinweg gehalten, wobei sie jedoch in er zweiten Hälfte etwas abflacht.

Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Aus der des Killers, Samuels und die von Samuels Vater. Auf den ersten Seiten sind die Perspektivenwechsel sehr abrupt und es ist etwas schwer sich da reinzufinden. Aber nicht davon abschrecken lassen 😉 es wird schnell besser und die Wechsel werden eindeutiger eingeleitet.

Der Charakter von Samuel hat mir sehr gut gefallen, da er sympathisch war und authentisch wirkte. Man konnte seine Handlungen gut nachvollziehen und ich hätte mich wahrscheinlich in vielen Situationen wie er verhalten. Der Charakter von Fabienne war hingegen etwas seltsam, da sie oft Stimmungswechsel durchlebte und oft schwer zu verstehen war. Ich wurde über das ganze Buch hinweg nicht wirklich schlüssig aus ihr.

Das Ende der Geschichte hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich eine andere Entwicklung erwartet hatte und die Revolution etwas in den Hintergrund gerückt ist. Ich hatte mir erhofft, dass die Geschichte mehr aufgelöst worden wäre und, dass man einfach mehr erfahren hätte.

Trotzdem hat mir das Buch gefallen und es war eine spannende und teilweiße auch erschreckende Lektüre über den Zerfall des deutschen Systeme und es wirkte so real, dass man sich einfach vorstellen konnte, dass dies tatsächlich in groben Zügen wie im Buch beschrieben einmal passiert.

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