Erste Rezi: Ein Palast auf Reisen

Bewertung:

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

Inhalt:

In dem Buch geht es um einen jungen Libanesen der bei der englischen Armee als Übersetzer anheuert und somit seine abenteuerliche Reise durch den Sudan des 20. Jahrhunderts beginnt. Er reist zu arabischen Scheiche, bekämpft rebellierende Stammesfürsten und trifft auf eine Karawane mit einer zauberhaften Fracht…

Die Geschichte ist eine Art Erlebnisberichts des jungen Ayyad, wobei sein Enkel die Geschichte erzählt und einen während des gesamten Buches begleitet.

Cover:

Mir gefällt es sehr gut, da es passend zur Geschichte ist und durch die Karawane und den sandfarbenen Hintergrundeinen in die richtige Stimmung versetzt, das Buch zu lesen.

Erster Satz:

Das ist eine Geschichte der Ritte unter großen, im Winde flatternden Bannern, voller Irrungen und Wirrungen, voller blutiger Feldzüge, sagt er sich – und denkt daran, dass dies der erste Satz in dem Buch über sein Leben seien könnte, das er nie schreiben wird.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen finde ich diese Welt und die Zeit in der das Buch spielt, einfach total schön und faszinierend. Ich finde der Autor hat es wirklich geschafft, dass ich mich in das Buch hineinversetzten konnte und mir die Oasen, die unendliche Wüste und die nächtlichen Runden um das Lagerfeuer gut vorstellen konnte. Gerade auch weil vieles wirklich detailgetreu und sehr gut beschrieben war. Auch die Hauptperson Ayyad war relativ tiefgründig und man hat viele verschiedene Seiten von ihm kennengelernt auf seinem Weg durch die Wüste.

Was ich nicht so gut fand, waren die  unzähligen verschiedenen Gebietsnamen, zu denen es keine Karte oder eine genaue Erklärung gibt und wo ich mich am Anfang etwas verloren gefühlt habe. Ich fand es auch schwierig die verschiedenen Stammesnamen und Namen von Leuten auseinanderzuhalten und zu wissen welcher zu wem gehört. Das Ende fand ich auch nicht so gelungen, da es viel zu plötzlich kam und leider nicht so ausführlich beschrieben war, wie der Rest des Buches.

Auf jeden Fall kann ich das Buch empfehlen, da es mir super gefallen hat und die Geschichte einfach mal etwas anderes ist.

 

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