Rezension: Noch lange danach

Bewertung:

🙂 🙂 🙂

Inhalt:

Das Mädchen Vida lebt 40 Jahre nach der Atomkatastrophe 2020 in Deutschland. Das Land ist total verarmt und durch die Verstrahlung werden viele Kinder Tod geboren oder sterben schon in jungen Jahren an Krebs.

Das Buch ist in Form eines Interviews geschrieben, indem Vida südamerikanischen Schülern ihre Schule zeigt und über ihr Leben berichtet, wobei aber nur die Antworten Vidas auf die Fragen der Schüler abgedruckt sind.

Cover:

Auf dem Cover sieht man das Zeichen für Radioaktivität und der Titel ist groß in Gelb abgebildet. Ich finde es nicht so besonders, aber es passt gut zum Thema des Buches.

Erster Satz:

Guten Morgen.

Meine Meinung:

Ich finde das Buch ist gut geschrieben, da es sehr leicht zu lesen ist und man aber trotzdem einen sehr guten und umfassenden Einblick in das Leben der Protagonistin bekommt. Die Form in der es geschrieben ist, dass man nur die Antworten von Vida lesen kann, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber ich habe mich sehr schnell herein gefunden. Teilweise hatte ich aber mehr das Gefühl ihre Gedanken zu lesen und nicht das was sie einer Gruppe fremder Schüler erzählt. Ich habe einen sehr ausführlichen Eindruck vom Leben von Vida bekommen und auch von den Problemen und Gefühlen mit denen die Leute in diesem Buch umzugehen haben.

Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht, da es einem dann doch sehr anschaulich zeigt was tatsächlich passieren könnte und welche Folgen es auch noch für die Generationen nach uns haben würde. Ich denke die Autorin hat ihr Ziel, dass das Buch eine Warnung an die Leser ist, erreicht und ich kann es auf jeden Fall an alle weiter empfehlen die das Thema Atomkraft interessant finden.

Hier findet ihr den Link zu Amazon.

Advertisements