Rezension Exponentialdrift

Bewertung: Exponentialdrift

🙂 🙂 🙂

Inhalt:

In dem Buch geht es um einen Mann, der spontan aus dem Koma erwacht, sich jedoch nicht mehr mit sich selbst identifizieren kann. Langsam wächst in ihm die Idee, dass er ein Außerirdischer im Körper eines Menschen ist und eine Mission zu erfüllen hat…

Cover:

Also ich kann mit dem Cover nicht sonderlich viel anfangen. Ich weiß nicht was es mit der Geschichte zu tun hat, und ich finde es auch nicht sonderlich schön…

Erster Satz:

„…was sie vorschlagen?“

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen, wobei ich einige Kritikpunkte habe. Das Buch ist als Fortsetzungsroman erschienen in der FAZ am Sonntag und es sind immer die aktuellen Ereignisse in die Geschichte mit eingeflossen, die in der jeweiligen Woche passiert sind. Das an sich fand ich schon unheimlich interessant, wenn man sich vorstellen kann, dass die Geschichte im Buch neben seinem eigenen Leben mitläuft. Und gerade zu diesem Buch hat die Vorstellung sehr gut gepasst, da man sich nie sicher seien kann ob die Verschwörungstheorien in dem Buch nicht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit enthalten…

Die Geschichte an sich fand ich auch interessant, vor allem der Grundgedanke dahinter, der im Laufe des Buches erst sichtbar wird. Was mich aber ein bisschen gestört hat, war das es zwischen den Kapiteln oft Sprünge lagen und man sich erst wieder orientieren musste, wer jetzt genau die Person ist, um die es gerade geht. Auch fand ich die Handlung manchmal etwas schleppend und konnte die Hauptperson auch nicht immer verstehen, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass sie sich für einen Allien hält 😉

Das Ende fand ich dann auch sehr überraschend und hätte mir gewünscht, das es ein bisschen ausführlicher gewesen wäre.

Was mir dagegen wieder besonders gut gefallen hat, war die Erklärung des Autors am Ende des Buches zu der Entstehung des Buches.

Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Buch bis auf einige Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der gerne Science-Fiction ließt. Auch gerade deswegen weil ein relativ bekanntes Thema einmal anders geschrieben wurde.

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